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FinOps und Sicherheit sprechen in der Cloud zunehmend dieselbe Sprache

Cloud-Kosten zu optimieren bedeutet längst mehr, als nur Ressourcen abzuschalten: Auch Konfiguration, Zugriffskontrolle und Sicherheit beeinflussen die Kosten.

CloudSeintec Team2-3 min Lesezeit
FinOps und Sicherheit sprechen in der Cloud zunehmend dieselbe Sprache

Zusammenfassung der Meldung

In den ersten Jahren der Cloud-Einführung konzentrierten sich viele Unternehmen darauf, schnell zu migrieren und die Elastizität zu nutzen. Danach folgte die zweite Frage: Warum geben wir so viel aus? Daraus entstand der Impuls für FinOps, eine Disziplin, die Technologie, Finanzen und Geschäftsbereiche verbindet, um fundiertere Entscheidungen über die Ressourcennutzung zu treffen. Nun folgt ein weiterer Schritt: FinOps und Cybersicherheit wachsen zunehmend zusammen.

Der Grund ist einfach. Viele Kosten- und Sicherheitsprobleme haben dieselbe Ursache: unzureichend verwaltete Ressourcen. Überdimensionierte Maschinen, doppelt vorgehaltener Speicher, alte Konten, Dienste ohne Verantwortliche oder dauerhaft aktive Testumgebungen können unnötige Kosten verursachen und gleichzeitig die Angriffsfläche vergrößern.

Cloud-Plattformen liefern umfangreiche Daten zu Nutzung, Berechtigungen und Konfiguration. Ihre Auswertung ermöglicht es, verwaiste Ressourcen zu erkennen, Berechtigungen zu begrenzen, Tags zu vergeben, Budgets festzulegen und das Abschalten temporärer Umgebungen zu automatisieren. Diese Maßnahmen senken die Kosten und machen die Infrastruktur zugleich übersichtlicher.

Ein weiteres Beispiel sind Sicherheitsprotokolle. Ausnahmslos alles über Jahre hinweg zu speichern, kann die Kosten in die Höhe treiben, doch eine zu geringe Aufbewahrung erschwert die Untersuchung von Vorfällen. Die Lösung besteht darin, Aufbewahrungsfristen nach Kritikalität und betrieblichem Nutzen festzulegen, statt eine einheitliche Richtlinie anzuwenden.

Unternehmen mit höherem Reifegrad nutzen Kosten als zusätzlichen Verhaltensindikator. Ein unerwarteter Anstieg des Ressourcenverbrauchs kann auf einen Konfigurationsfehler hindeuten, aber auch auf kompromittierte Anmeldedaten oder eine durch Dritte missbrauchte Ressource.

Ein gemeinsames Dashboard kann helfen, beide Bereiche miteinander zu verbinden. Ressourcen ohne Verantwortliche, inaktive Konten, überdimensionierte Dienste und Speicher ohne Lebenszyklusrichtlinie sind Kennzahlen, die sowohl für die Finanzabteilung als auch für die Sicherheitsverantwortlichen relevant sind. Eine monatliche Überprüfung erleichtert es, Maßnahmen zu priorisieren, die gleichzeitig Kosten senken, die Übersicht verbessern und die Angriffsfläche reduzieren.

Was sich verändert

Nach den ersten Jahren der Cloud-Migration fragten sich viele Unternehmen, warum ihre Ausgaben so hoch waren, was FinOps Auftrieb gab: einer Disziplin, die Technologie, Finanzen und Geschäftsbereiche verbindet, um fundiertere Entscheidungen über die Ressourcennutzung zu treffen. Nun folgt der nächste Schritt, bei dem FinOps und Cybersicherheit zunehmend zusammenwachsen.

Der Grund ist einfach: Viele Kosten- und Sicherheitsprobleme haben dieselbe Ursache in mangelhaft verwalteten Ressourcen. Überdimensionierte Maschinen, doppelt vorgehaltene Daten, alte Konten oder aktive Testumgebungen verursachen unnötige Ausgaben und vergrößern gleichzeitig die Angriffsfläche.

Was mittelständische Unternehmen daraus lernen können

Cloud-Plattformen liefern umfangreiche Daten zu Nutzung, Berechtigungen und Konfiguration. Mit diesen Daten lassen sich verwaiste Ressourcen erkennen, Berechtigungen einschränken, Tags zuweisen und temporäre Umgebungen automatisiert abschalten, was Kosten senkt und die Infrastruktur transparenter macht.

Ein Beispiel sind Sicherheitsprotokolle: Alles über Jahre hinweg zu speichern treibt die Kosten in die Höhe, doch zu wenig aufzubewahren erschwert die Untersuchung eines Sicherheitsvorfalls; Aufbewahrungsfristen sollten daher nach Kritikalität festgelegt werden, statt eine einheitliche Richtlinie anzuwenden. Ein unerwarteter Anstieg der Ressourcennutzung kann auch auf kompromittierte Zugangsdaten hindeuten, nicht nur auf einen Konfigurationsfehler.

Was Sie überprüfen sollten

Kennzahlen, die sowohl für die Finanzabteilung als auch für die IT-Sicherheit relevant sind und monatlich geprüft werden sollten:

  • Ressourcen und Maschinen ohne klar zugeordnete Verantwortliche in der Cloud-Umgebung.
  • Inaktive Benutzerkonten, die weiterhin über aktive Berechtigungen verfügen.
  • Dienste, die im Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Nutzung überdimensioniert sind.
  • Datenspeicher und Protokolle ohne definierte Aufbewahrungsrichtlinie.

Häufig gestellte Fragen

Wie hängen Kosten und Sicherheit in der Cloud zusammen?
Viele mangelhaft verwaltete Ressourcen verursachen unnötige Ausgaben und vergrößern gleichzeitig die Angriffsfläche des Unternehmens.
Kann ein Kostenanstieg auf einen Sicherheitsvorfall hindeuten?
Ja. Ein unerwarteter Ressourcenverbrauch kann auf kompromittierte Zugangsdaten oder eine von Dritten missbrauchte Ressource zurückgehen, nicht nur auf einen Fehler.
Wie lassen sich FinOps und Sicherheit gemeinsam angehen?
Mit einem monatlichen Dashboard zu verwaisten Ressourcen, inaktiven Konten und überdimensionierten Diensten, das beide Teams gemeinsam prüfen.

In diesem Artikel erwähnte Begriffe: Cloud · Cybersicherheit

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