Produktion und Verwaltung haben unterschiedliche Anforderungen. Wir planen Ihr Unternehmensnetzwerk, Ihre Server und Ihre Betriebskontinuität unter der Prämisse, dass sich die Produktion nicht beliebig anhalten lässt.
In einer Produktionsstätte stehen neue Geräte neben Altsystemen, die sich aufgrund ihrer Bindung an eine Maschine nicht aktualisieren lassen. Jede Änderung am Netzwerk oder an den Servern muss diese Gegebenheiten und die verfügbaren Wartungsfenster berücksichtigen.
Was wir häufig vorfinden
Flaches Netzwerk, in dem Büro-IT und Produktionsanlagen dasselbe Segment nutzen.
Industrie-PCs mit Altsystemen, die vom Maschinenhersteller abhängig sind.
ERP und MES, die während der Schichten verfügbar bleiben müssen.
Wartungseingriffe nur während geplanter Stillstände.
Für welche Unternehmen sie geeignet ist
Hersteller, Werkstätten, Prozessanlagen und Unternehmen mit automatisierten Lagern, die eine stabile IT-Basis benötigen, ohne den Maschinenbetrieb zu beeinträchtigen.
Wir prüfen Netzwerk, Server und Abhängigkeiten in der Produktion und schlagen einen Plan vor, der mit Ihren Schichtzeiten vereinbar ist.
Verwaltete Netzwerkkomponenten, geprüfte Verkabelung und Segmentierung zwischen Büro-IT und Produktion.
Server für ERP und MES
Bedarfsgerecht dimensionierte Plattform für Verwaltungs- und Produktionsanwendungen, mit Monitoring.
Betriebskontinuität für den Schichtbetrieb
Backups und Wiederherstellung abgestimmt auf Ihre Produktionsplanung.
Koordination mit Maschinenlieferanten
Abstimmung mit den Herstellern, wenn ein System auf deren Support angewiesen ist.
Wie sie umgesetzt wird
1Technischer Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme von Netzwerk, IT-Schränken und Systemen.
2Klassifizierung von IT-Geräten und produktionsnahen Geräten.
3Vorschlag zur Segmentierung und Serverarchitektur.
4Umsetzung in mit der Produktion abgestimmten Zeitfenstern.
5Kontinuierliches Monitoring und regelmäßige Überprüfungen.
Praxisszenarien
Technisches Büro und Produktion mit unterschiedlichen Anforderungen
Konstruktion und Produktion stellen unterschiedliche Anforderungen: Das technische Büro verarbeitet große Dateien und benötigt leistungsfähigen Speicher, während in der Produktion Verfügbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Umgebungsbedingungen zählen. Die Infrastruktur wird bereichsweise dimensioniert, mit jeweils geeigneter Netzwerktechnik und getrennten Zugriffsrichtlinien.
Maschinen mit Altsystemen
Häufig hängt eine Produktionsanlage von einem Rechner mit einem nicht mehr unterstützten Betriebssystem ab, dessen Aktualisierung der Hersteller nicht zulässt. Der Rechner lässt sich nicht ausmustern, aber isolieren: Er wird in ein eigenes Netzwerksegment eingebunden, seine Kommunikation auf das Nötigste beschränkt und das Wiederherstellungsverfahren für diesen Arbeitsplatz dokumentiert.
Leistungsumfang im Produktionsumfeld
Seintec übernimmt die IT-Infrastruktur: Server, Speicher, Datennetzwerk, Sicherheit, Backups, Monitoring und Arbeitsplatzsupport. Die Maschinensteuerungen bleiben in der Verantwortung des jeweiligen Herstellers; festgelegt wird jedoch, wie sie an das Netzwerk angebunden sind, welche Fernzugriffe bestehen und wie sie wiederhergestellt werden, wenn der steuernde Rechner ausfällt. Diese Abgrenzung wird anhand von Netzwerkplänen und dem Geräteinventar dokumentiert, damit alle späteren Eingriffe —durch Seintec oder den Maschinenhersteller— auf aktuellen Informationen beruhen.
Was auf dem Spiel steht, wenn nichts unternommen wird
Flaches Netzwerk zwischen Büro und Produktion
Ohne Segmentierung greift ein Vorfall in der Büro-IT auf die Systeme zur Produktionssteuerung über.
Netzwerktechnik im industriellen Umfeld
Staub, Temperatur und Vibration beeinträchtigen ungeeignete Hardware und verursachen sporadische Ausfälle, die sich nur schwer diagnostizieren lassen.
Keine Transparenz bei Störungen
Ohne Monitoring werden Stillstände erst erkannt, wenn ein Bediener sie meldet, und nicht bereits bei ersten Anzeichen einer Verschlechterung.
Wir programmieren diese Systeme nicht und ersetzen auch nicht den Integrator. Wir betreuen die IT-Infrastruktur und das Netzwerk und stimmen uns mit den Verantwortlichen für die Wartung dieser Systeme ab.
Lässt sich das Netzwerk ohne Anlagenstillstand segmentieren?
In vielen Fällen ja, schrittweise und in abgestimmten Zeitfenstern. Die Planung erfolgt vor dem Eingriff gemeinsam mit der Produktion.
Was passiert mit Geräten mit veralteten Systemen?
Wenn eine Aktualisierung aufgrund der Abhängigkeit vom Maschinenhersteller nicht möglich ist, werden die Geräte isoliert und ihre Kommunikationsverbindungen kontrolliert.
Bieten Sie Vor-Ort-Einsätze an?
Ja, je nach vereinbartem Einsatzgebiet und vertraglichen Bedingungen; die Erstbearbeitung erfolgt remote.
Lassen sich Maschinen mit veralteter Software sicher weiterbetreiben?
Das Risiko lässt sich deutlich reduzieren, aber nicht vollständig beseitigen. Sinnvoll ist es, diese Geräte in einem eigenen Segment zu isolieren, ihre Kommunikationsmöglichkeiten einzuschränken, sie nicht aus dem Internet erreichbar zu machen und ein getestetes Wiederherstellungsabbild bereitzuhalten. Der Austausch wird mit dem Maschinenhersteller geplant, nicht improvisiert.
Welche Rolle spielt das Monitoring in einer Produktionsanlage?
Es macht den Zustand von Servern, Verbindungen, aktiven Netzwerkkomponenten und Stromversorgungssystemen sichtbar, bevor eine Verschlechterung zum Stillstand führt. Meldungen werden nach Kritikalität konfiguriert, um unnötige Alarme zu vermeiden, und regelmäßig gemeinsam mit dem Unternehmen überprüft, damit die Schwellenwerte den tatsächlichen Produktionsbedingungen entsprechen.
Wie erfolgt die Abstimmung mit dem Maschinenlieferanten?
Von Anfang an wird festgelegt, wer welchen Teil des Netzwerks und der Systeme betreut und welche Fernzugriffe der Hersteller benötigt. Diese Zugriffe werden personenbezogen und kontrolliert freigegeben, nicht als dauerhaft offene Verbindung, und protokolliert, damit sie nach jedem Eingriff überprüft werden können.
Muss die Produktion stillstehen, um das Netzwerk neu zu strukturieren?
In den meisten Fällen nicht. Die Arbeiten werden abschnittsweise geplant, und Eingriffe, die die Konnektivität beeinträchtigen, erfolgen während geplanter Stillstände oder beim Schichtwechsel. Die vorherige Bestandsaufnahme und Konzeption dienen gerade dazu, die Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren.
Technischen Vor-Ort-Termin anfragen
Wir prüfen Netzwerk, Server und Abhängigkeiten in der Produktion und schlagen einen Plan vor, der mit Ihren Schichtzeiten vereinbar ist.