Wenn jede Niederlassung ihre IT eigenständig organisiert, entstehen unterschiedliche Serverlandschaften, Backup-Lösungen, Anbieterstrukturen und Versionen derselben Anwendung. Die eigentlichen Kosten entstehen nicht durch die Hardware, sondern durch fehlende gemeinsame Standards.
Was wir häufig vorfinden
Ein Server pro Standort, mit unterschiedlichem Wartungsstand und Alter.
Doppelte Datenbestände in Niederlassungen und Zentrale.
Uneinheitliche Sicherheit: jeder Standort mit eigener Firewall und eigenen Regeln.
Fragmentierter Support durch mehrere lokale Anbieter.
Für welche Unternehmen sie geeignet ist
Unternehmen mit zwei oder mehr Betriebsstätten, Lagern, Filialen oder Vertriebsniederlassungen, die ihre IT vereinheitlichen möchten.
Wir prüfen die Situation jeder Niederlassung und schlagen ein einheitliches Infrastruktur- und Supportmodell vor.
Die Anwendungen werden über die Cloud bereitgestellt und jeder Standort greift auf dieselbe Umgebung zu.
Standortvernetzung
VPN zwischen Niederlassungen oder dedizierte Anbindungen je nach Datenverkehr und Kritikalität.
Einheitliche Sicherheit
Dieselben Zugriffsrichtlinien, derselbe Endpoint-Virenschutz und dieselben Updates an allen Standorten.
Einheitlicher Support
Eine zentrale Anlaufstelle für Störungen an jedem Standort, per Fernzugriff und mit Vor-Ort-Einsätzen je nach Servicegebiet und Vertrag.
Wie sie umgesetzt wird
1Bestandsaufnahme pro Standort: Netzwerk, Server, Leitungen und Verträge.
2Konzeption der zentralen Architektur und des Zugriffsmodells.
3Pilotbetrieb in einer repräsentativen Niederlassung.
4Schrittweise Einführung Standort für Standort.
5Zentralisierter Betrieb mit standortbezogenen Berichten.
Praxisszenarien
Eröffnung einer neuen Niederlassung
Die Eröffnung eines Standorts erfordert eine Datenleitung, ein lokales Netzwerk, Telefonie, Arbeitsplätze, Anwendungszugriff und Endpunktschutz. Mit einem definierten Standard ist die Eröffnung kein Einzelprojekt mehr: Eine bereits bewährte Konfiguration wird übernommen, mit demselben Adressierungsschema, denselben Sicherheitsrichtlinien und demselben Verfahren zur Benutzeranlage.
Ein Standort mit schlechterer Performance als die übrigen
Wenn in einer Niederlassung alles langsam läuft, kann die Ursache in der Leitung, den Netzwerkgeräten, der Verbindung zur Anwendung oder am Arbeitsplatz selbst liegen. Zentralisiertes Monitoring ermöglicht einen datenbasierten Vergleich der Standorte und die gezielte Behebung der tatsächlichen Ursache statt eines Gerätetauschs nach dem Ausschlussprinzip.
Was standardisiert wird
Für jeden Standort wird ein Standard definiert: Adressierungsschema, Netzwerkausstattung, Sicherheitsrichtlinien, Arbeitsplatzkonfiguration, Anwendungszugriff sowie Verfahren zur Anlage und Deaktivierung von Benutzerkonten. Dieser Standard wird dokumentiert und sowohl an bestehenden als auch an neuen Standorten umgesetzt. Seintec übernimmt den vereinbarten Betrieb und überwacht die Verbindungen und die Netzwerkkomponenten. Die Beauftragung der Leitungen bei den Netzbetreibern kann je nach Vereinbarung das Unternehmen selbst oder Seintec übernehmen, die technischen Anforderungen werden jedoch immer vor Vertragsabschluss festgelegt, um Leitungen zu vermeiden, die nicht zum vorgesehenen Einsatzzweck passen.
Was auf dem Spiel steht, wenn nichts unternommen wird
Unterschiedliche Konfigurationen an jedem Standort
Übernommene Netzwerkgeräte ohne einheitliche Standards führen dazu, dass jede Störung mit einer individuellen Einzellösung behoben werden muss und Verbesserungen nicht auf andere Standorte übertragbar sind.
Nur eine Verbindung ohne Ausweichmöglichkeit
Wenn die Niederlassung von einer einzigen Leitung abhängt, legt ein Ausfall beim Netzbetreiber den Betrieb an diesem Standort vollständig lahm.
Dezentrale Benutzerverwaltung
Werden Benutzerkonten lokal angelegt und deaktiviert, bleiben Konten von Personen aktiv, die das Unternehmen bereits verlassen haben.
Ist an jedem Standort ein eigener Server erforderlich?
In der Regel nicht, allerdings können bestimmte Anwendungen oder Produktionssysteme lokale Hardware erfordern. Dies wird bei der Bestandsaufnahme entschieden.
Wie wird eine Störung in einer weit entfernten Niederlassung bearbeitet?
Der First-Level-Support erfolgt remote. Vor-Ort-Einsätze erfolgen gemäß der vertraglich vereinbarten Abdeckung und den vereinbarten Bedingungen.
Können die bestehenden Leitungen beibehalten werden?
Ja, sofern sie die Anforderungen an Bandbreite und Stabilität erfüllen. Andernfalls wird ein Austausch oder eine Backup-Verbindung in Betracht gezogen.
Und was ist mit Standorten außerhalb von Katalonien?
Die Remote-Verwaltung deckt die gesamte Iberische Halbinsel ab. Die Vor-Ort-Betreuung richtet sich nach der jeweils vertraglich vereinbarten Abdeckung.
Ist ein Server an jedem Standort sinnvoll oder eine Zentralisierung?
In den meisten Fällen vereinfacht eine Zentralisierung den Betrieb, die Datensicherung und die Sicherheit, sodass an den einzelnen Standorten nur Netzwerkgeräte und Arbeitsplätze verbleiben. Lokale Systeme bleiben dort bestehen, wo Prozesse keine Latenz tolerieren oder Abhängigkeiten von Maschinen bestehen. Die Entscheidung basiert auf Messungen des Anwendungsverhaltens über die verfügbare Verbindung.
Wie wird eine Störung in einer weit entfernten Niederlassung bearbeitet?
Die meisten Supportfälle lassen sich remote lösen, was zugleich der schnellste Weg ist. Erforderliche Vor-Ort-Einsätze werden im Voraus geplant und von einer festen Ansprechperson am Standort unterstützt. Die Vor-Ort-Abdeckung und die Servicezeiten werden entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens vertraglich vereinbart.
Lassen sich Telefonie und Dateizugriff standortübergreifend vereinheitlichen?
Ja, und das ist häufig einer der ersten spürbaren Vorteile: ein einheitlicher Rufnummernplan, standortübergreifende Gesprächsweiterleitung und eine gemeinsame Ordnerstruktur mit teambasierten Berechtigungen. Im Vorfeld werden die bestehenden Berechtigungen strukturiert, die in Unternehmen mit mehreren Standorten häufig ohne klare Vorgaben gewachsen sind.
Kann zunächst nur ein Standort umgestellt werden?
Ja, und das ist meist der sinnvollste Weg: Zunächst wird ein Standort strukturiert aufgestellt, der daraus entstandene Standard dokumentiert und anschließend nach dem jeweiligen Zeitplan auf die übrigen Standorte übertragen. So verteilen sich die Investitionen über mehrere Etappen und jeder Standort wird mit einer bereits im Produktivbetrieb bewährten Konfiguration umgesetzt.
Standortübergreifenden IT-Plan anfordern
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